By a human

Jeder Buchstabe nimmt einen anderen an die Hand, um gemeinsam ein Wort zu bilden, das ihnen unendlich groß vorkommt. Viele kleine Wörter verabreden sich, um gemeinsam eine große Geschichte zu gründen und gemeinsam schaffen sie es. Es ist eine kleine Geschichte, die wahre Größe erreicht durch die Tiefe ihrer Wörter. 

Geschichte/Gedanken/Bücher/Lesen/Kurzgeschichten/Gedichte/Zeit für dich/Ruhe/Schmökern
Eine ruhige Sekunde, ein Gedanke, eine Minute für dich, ein Satz im Stillen, eine freie Stunde legt eine Geschichte in deine Gedanken.

Unter einem Stein

Unter einem Stein, findest du einen Brief. Er ist nicht lang, aber es sind seine Worte, die sich in deinem Kopf einnisten und dich fortan begleiten.

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Erfühle dich

Sie fuhr ihm mit ihren sanften Fingern über die Schultern, die er für zu schmal hielt. Sie wischte seine Ängste davon. Ängste, vor der eigenen Zerbrechlichkeit. Fehlende Kraft, sie zu beschützen, sich selbst zu beschützen.

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Verinnerung

Dein Verstehen

greift nicht tief,

deine Fehler

sind verstanden.

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Lass sie aus dir wachsen

Er hat dich

In seinen Händen

In seinen Armen

Doch deine Gedanken,

die hat er nicht.

 

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Wortlos

Ohne zu fragen

ohne gefragt zu werden

 

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Für dich. In Freundschaft.

Ein Hauch von Liebe

Überreicht von kleinen Fingerspitzen

Gemischt mit Zärtlichkeit

Die dich in ihren starken Armen wiegt.

 

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Ein Moment der Ruhe

Es war das Geheimnis der Ruhe, das in ihr schlummerte, während ihr alter Blick über die Rosenranken in ihren Beeten wehte.

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Hand Klumpen

Formen

In mir

Seine

Kontrolle von innen

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Verhallende Stille/Nichts bleibt

Sie formt mit ihrem Mund einen Laut. Es ist kein großer,

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Der Gang der Erinnerung

Ein kalter Windstoß erfasst die Tür und hält sie fest umschlossen. Die Kälte sickert über die Türschwelle der geschlossenenen Tür und durch die Fenster, die im Takt des Windes leise beben. Du spürst sie in dir, die Kälte, während dein Blick zu dem Bild wandert.

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Im Sonnenlicht

Sonnenstrahlen,

vernetzen ihre Haut

mit Zärtlichkeit

 

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Verbunden

In der Ruhe

ihrer Gemeinsamkeit

gefangen,

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Schwerelos

Erdrückend.

 

Gedanken stauen sich

im Kopf zerknüllt

 

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Durchbrochen

Es war Schlafenszeit. Mama war schon im Zimmer gewesen, um ihn zuzudecken und Gute Nacht zu sagen. Papa hatte ihm schon eine Gute Nacht Geschichte vorgelesen, mit bedächtigem Blick, durchbrochen von dem ein oder anderen Schmunzeln. Nun war Schlafenszeit. Doch er wollte nicht schlafen. Wollte nicht in die Welt der Träume, die noch schrecklicher war, als die Wirklichkeit. Eine Welt in der sich die Erlebnisse der Vergangenheit mit den Ängsten über seine Zukunft vermischten. 

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Erschlagen

Wellen der Macht

die schlagen

geschlagen durch

 

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Das Lächeln des Baumes

Er hilft dir hoch, 

nimmt dich

an seine.

 

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Biographie eines Gefühls

Ich bin ein Gefühl, klein und zart, groß und bedrohlich, wandelnd und wachsend. Ich wandere immerzu. Von einem zum anderen, in den Räumen dazwischen, bleibe auch mal stehen, verändere mich, aber bleibe im Grunde gleich. 

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blind für weiß

blind für weiß schreitet sie voran,

schreitet, um ihre schwäche nicht zu zeigen,

kämpft, um ihre angst zu verbergen.

 

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Motivational-Poem

She’s a little tipsy,

kind of weak.

Sometimes quite shy,

but really nice,

trust me. 

 

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Der Weg

Und so ging sie, mit kleinen, sorgfältigen Schritten, den langen Weg mit den großen Steinen entlang. Sie ging mit einer eigentümlichen Schwere, die der ihrer Gedanken nahekam. 

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In der Luft - Freiheit

Freiheit. Sie reißt an mir. Sperrt mich ein.

Der Gedanke an sie -Freiheit.

Macht mir meinen Käfig bewusst.

 

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Immer da

Eine Stimme, immer da

Bunte Träume, dir gegeben

Eine Wärme, ständig nah

Beständig Schutz, dir zugedacht. 

 

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Aufstehen

Du gehst durch die Straßen und hörst ein Summen. Die warme Sommerluft, die sich in den hohen Bäumen verfängt, ist erfüllt von diesem Summen. Das goldene Licht der schräg stehenden Sonne, gibt ihnen Energie, den Bäumen, der Stadt, auch dir. 

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Wahnsinn

Es krabbelt auf meiner Haut wie eine Ameise, die sich in unglaublicher Geschwindigkeit, atemberaubend langsam auf mir, meiner Haut, auf dieser Welt fort vom einen, hin zum anderen bewegt.

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Ohne Worte

schweben da, ganz leise,

starren mir in die Augen

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Knoten in mir

Reißen und zerren, von innen vermengen, sie knoten sich selbst, öffnen sich nicht. Ich spüre die Enge, das Beißen und Kratzen, versuche sie zu erreichen, doch fasse sie nicht. Zu fern um sie zu lösen, zu nah um sie zu vergessen. Ich weiß ich könnte sie öffnen, könnte ich mich öffnen, weiß sie könnten zerfließen, das feste, verknotete Tau zu fließenden Stoffen, bunt und fein in schimmerndem Sonnenschein.

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Beautiful

“What are you doing on the damn fucking tree?”, she was shouting in the green coat of the tempting tree.

“I felt like writing the most amazing children’s story.”, he responded with an enigmatic smile on his reckless face.

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Wachsende Spuren

Eine Fußspitze

voll Frühlingserde,

ein Tautropfen

im Baumkronen Haar,

Ein sanftes Prickeln

auf der hölzernen Haut

und der Frühling ist da. 

 

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Ein neuer Wandel

Langsam legt er sich nieder

Wie ein altes, weichendes Tuch.

Wird von kleinen Blumen durchbrochen,

Vom Frühling mit Lachen verhext.

Ein letzter Hauch von dem Winter

Dann verzaubert des Frühlings Dufte dich. 

 

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Aus dem Fenster

Er runzelte die Stirn, viel mehr noch seine linke Augenbraue.  Wir stehen in seinem Büro, haben uns eingeschlichen und beobachten ihn nun. Wie er dort steht, am Fenster, und seinen Blick über die Menschenmassen auf der Straße schweifen lässt. Ja vielmehr noch als ihn selbst, betrachten wir seinen Blick, der sieht, zu sehen meint und wertend erschafft. Ungesehen, still und doch kraftvoll liegt dieser Blick auf den Geschehnissen. Er nimmt die Menschen, ihre Fahnen und Schilder, ihre Farben und Sprüche, alles eingesperrt von ihrer äußeren Erscheinung, und macht aus ihnen eine hässliche Fratze, eine Lüge über einen Bruchteil von dem was sie sind. 

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Miteinander

Es ist der Gedanke

Es ist der Gedanke, der

der mich treibt,

der mich lenkt. 

 

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Die Spitze ist einsam 

Sie ist stark,

Also klettert sie.

Sie muss stark sein,

denn sie wird schwach gesehen.

Sie muss stärker sein,

denn das Bild der Schwäche

lastet auf ihr. 

 

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Der dich umgebende Mittelpunkt 

Eine kleine Stimme, zart und fein,

macht sich auf eine weite Reise.

Sie sucht nach Schutz, nach Halt nach Trost,

weiß den Weg doch treibt davon. 

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Die Schatten unserer Nacht

Wir bewegen uns im tiefen Schatten der Nacht. Es ist nicht die Nacht der uns die Natur ausliefert, jeden Tag neu, eintretend mit der schwindenden Sonne. Nein, es ist eine Nacht in uns, die uns folgt und deren Schatten schwerer wiegen, als es einem wahrhaftigen Schatten jemals möglich sein wird. Manchmal bahnen sich diese Schatten langsam an, vielleicht ganz leise, vielleicht aber auch verräterisch laut. Du kannst sie dann in den Augen erkennen, schau deinem Gegenüber in die Augen, dort, ganz genau dort kannst du sie sehen.

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Verloren gehen

Anstatt uns, einander, dem anderen

 

Anstatt uns aus dem Weg

 

Anstatt uns aus dem Weg zu gehen,

 

Gehen wir beide

 

Aus dem Weg

 

Nur nicht einander.

 

 

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Eine unmöglich schöne Art, das Leben zu betrachten

Schauen wir einmal hinein, in die kleinen, aber verzückenden Augen von Emily. Oder besser hinaus, denn wir wollen mit Emilys Blick die Welt erfassen. Es sind jedoch nicht bloß ihre Augen, die diesen besonderen Blick ausmachen. Es ist zum Beispiel auch ihr Gang, fast schwebend, ganz leicht und froh, der ihre Sicht auf die großen und kleinen Dinge ausmacht. Auch ihre Art den Kopf schiefzulegen, wenn jemand etwas Gemeines gesagt hat, das Gesagte einmal rückwärts zu denken und dann zu lächeln. 

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Wie Ma und ich das Leben erleben 

Es ist noch ganz früh. Ma liegt neben mir und kuschelt sich an mich. Sie nimmt mir mal wieder den ganzen Platz weg, aber ich kann ihr auch nicht böse sein. Wenn ich sie wegschieben möchte, kommt etwas, dass sich wie ein kleines Mini-Knurren anhört. Niedlich, aber es ist ihr sicher ernst. Da ist ein schweres Etwas, ich glaub es ist der Schlaf. Er hat sich auf meine Augen gesetzt und nun müssen sie ein wenig kämpfen. Aber kaum habe ich es geschafft sie zu öffnen, sehe ich das Sonnenlicht. Es hat sich durch den Spalt der Gardinen in mein Zimmer geschlichen und ruft nun, laut aber zärtlich, nach Ma und mir. So huschen wir, schnell und unentdeckt aus dem Bett, aus dem Zimmer, aus dem Haus. Schnell habe ich mir noch meine Jacke übergeworfen und meine Gummistiefel angezogen. Dann kann es losgehen. 

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Ein Ort der Zuflucht

Warm und geborgen

 

Wie eine schützende

 

Weit und umhüllend

 

Wie eine unendliche

 

Weich und sicher

 

Wie eine kuschlige

 

Wie eine flauschig, sanfte Decke.

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Alienness

As long as you haven’t seen it with your own eyes I don’t think you can understand what I try to describe to you know. Those abnormal creatures, when you see them in real live, you have this certain feeling, this scary but also exciting tingly feeling in the tummy. Somehow you could even get attracted by this exotic moves and alien dress. Do me the favor and try to imagine it, I know you can’t get it if you haven’t experienced it but give it a try. I really want to share my memory with you. Maybe it’s easier if you close your eyes, forget your normal surrounding to lose yourself in the wild water of meaningless existence. Of course I just request one of your moments, just a little one, than you can come back into your normal, reasonable life. 

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In Janas Kopf

Es ist schön warm, aber auch ordentlich vollgestopft hier oben. Wir befinden uns heute in Janas Kopf und ich weiß nicht wie es euch geht, aber es ist um einiges chaotischer, als ich es mir vorgestellt hatte. Nichts hat seinen Platz, stattdessen springen die Gedanken von einer Ecke zur nächsten, so wie sie gerade gebraucht werden. Dadurch kann Jana ziemlich schnell und flexibel denken, anstatt sich in alten Mustern gefangen zu halten. In vielen anderen Köpfen sind die Gedanken viel eher in Schubladen, Kisten und anderen einschränkenden, freiheitsberaubenden Einrichtungen organisiert. Jana kennt das nur zu gut, da auch das Reden der Leute mit solchen Schubladenköpfen so sortiert ist.

 

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Wir wohnen alle in einem Haus

Lasst uns einen Blick werfen, auf dieses große, dreistöckige Haus in der Erich-Kästner Straße. Es ist ein alter Backsteinbau mit einer schweren, hölzernen Eingangstür. Sechs Wohnungen nennt das Haus sein eigen und jede hat es lieben Menschen als Zuhause überlassen.

Ganz unten, auf der linken Seite wohnt Familie Lem, die aber selten zuhause ist. Frau Lem ist Journalistin bei der regionalen Zeitung und engagiert sich viel bei diesem, jenem und eigentlich allem. Wenn man sie fragen würde, wofür sie das alles tut, wüsste sie die Antwort sicher nicht, würde einem aber deutlich machen, wie wichtig sie bei alledem sei. Nun gut, können wir uns sagen, solange sie anderen mit ihrer Arbeit hilft, wen kümmern dann noch die Beweggründe?

 

Herr Lem ist zurzeit teilzeitbeschäftigt, denn er kümmert sich um seinen kranken Vater. Er macht das sehr gut und wenn man ihn fragt, was es denn Neues gäbe, weiß er nichts anderes zu berichten, als wie es seinem Vater ginge und was dieser zu beklagen habe. Herr Lem ist wirklich ein einfühlsamer Mensch und seine Nachbarn wissen das zu schätzen, sofern sie ihn ausreichend kennen. Aber was Herr Lem eigentlich arbeitet, das weiß keiner so recht, weil er ja immer nur von seinem Vater erzählt. 

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Eine kleine Geschichte aus großen Kinderaugen

Hannah ist noch nicht so groß. Nicht so groß wie ihre Mutter, die manchmal sogar noch ein bisschen größer wird, wenn sie die hohen, schwarzen Schuhe mit der roten Spitze vorne anzieht. Natürlich ist Hannah auch noch nicht so groß wie ihr Papa, der Mama ein winziges bisschen überragt, was er aber immer betont. Oma sagt das sei, weil das eben das einzige ist, indem er sie überragen könne. Aber Hannah ist sogar kleiner, als die meisten Kinder in ihrer Klasse. Manchmal ärgert sie das gewaltig und nicht nur das. Jonas, einer der besonders groß ist, der ärgert sie auch immer damit.

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Tautropfenzart

Ein Hauch, die Stimmung hängt leise

Ihr zartes Antlitz zerbrechlich verstummt.

Nur eine Sekunde, der Atem erstarrt,

schon ist er vorüber, der Moment.

 

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Eine alltägliche Geschichte an einem Ort meiner Wahrnehmung

Wir befinden uns heute im ausgedachten Londoner Stadtteil Gardenwich, wo viele wundervolle, ausgedachte Menschen leben. Leider kann ich nicht einen jeden von ihnen genauso beschreiben, wie er ist. Obwohl jeder es wert wäre, die Bekanntschaft mit ihm zu machen. Nur haben sie alle so furchtbar –nein beeindruckend- viele Eigenschaften, dass eine treffende Beschreibung kaum möglich ist. Aber geh doch am besten selbst einmal hin, um den ein oder anderen kennen und lieben zu lernen. Nun, ich werde mein Bestes geben und die Welt um mich herum aus meinen eigenen kleinen und beschränkten Augen beschreiben. 

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Glückliche Momente

Wir liegen im Gras und die Sonne scheint sanft auf unsere Körper. Ich spüre ihn neben mir und mein Herz fühlt sich ganz warm an. Meine Augen sind geschlossen, aber es macht keinen Unterschied, weil ich sowieso nur ihn sehe. Wenn ich träume, wenn ich schlafe, wenn ich lebe. Mit zärtlichen Fingern streichelt er meinen Arm, meinen Bauch, meine Brüste, während sein Mund meinen Hals liebkost. Ich liebe diesen Ort. Und ich liebe ihn. Schon als Kinder haben wir hier gemeinsam gespielt.

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Abschied 

Und wieder einer weniger. Einer weniger den man versorgen muss, einer weniger um den man sich sorgt, einer weniger der einem guten Morgen sagt, der einen fragt wie man geschlafen hat und wie es einem geht. Einer weniger. Zwei Tage später kommt immer jemand neues. Ein neues Gesicht, an das man sich schnell gewöhnt, mit neuen Macken und Krankheiten, um die man sich kümmert. Ein neuer Name zu lernen, hinter dem sich eine ganz eigene Persönlichkeit versteckt. Heute Morgen ist er gestorben. Hat sich verabschiedet. Er wusste, dass es bald zu Ende gehen würde. 

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Kurzgeschichten/Lesen/Geschichten/Gedichte/Lesen im Gras
Lesen, Schmökern, sich in Geschichten und Gedichten eine Auszeit gönnen